Freitag, 12. September 2014

Schildereinweihung im Erlanger Meilwald

Als ersten Schritt zu einem guten Miteinander im Erlanger Meilwald haben verschiedene Erlanger Interessengruppen gemeinsam mit der Stadt Erlangen ein Schild entworfen, das bei allen Waldnutzern für gegenseitige Rücksichtnahme wirbt. Die Schilder folgen dem Prinzip "Open Trails". Alle dürfen die Wege nutzen - auch Moubtainbiker. Es klappt dann, wenn alle mit Respekt und Rücksicht miteinander umgehen.


"Zur Einweihung der Schilder im Meilwald lädt Frau Bürgermeisterin Lender-Cassens am Donnerstag den 18. September 2014 um 11 Uhr ein. Ort des geschehens ist die "Handtuchwiese" (Eingang Spardorferstraße). Natürlich kommen Presse und Vertreter der Sponsoren, und besonders die Biker sind herzlich willkommen!"

Sonntag, 7. September 2014

Zum Gespräch bei Landrat Alexander Tritthart


Am 14.08.2014 trafen sich 4 Mitglieder der DIMB IG MTB Erlangen mit dem Landrat Herrn Alexander Tritthart, um die Möglichkeiten der Erhaltung bzw. Freigabe von MTB Trails auf dem Gebiet des Landkreises zu erörtern. Wir sehen es als Chance für den Landkreis die immer beliebter werdende Sportart in das Naherholungskonzept aufzunehmen und an einer tragfähigen Lösung mitzuwirken.
Herr Tritthart brachte mit Herrn Marabini den Naturschutzbeauftragten für Rathsberg und Tennenlohe sowie die Rechtsreferendarin Fr. Meier mit zum Gespräch, welche uns nochmals die rechtliche Situation erläuterte.


Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt ist als Vertretung des Landkreises zuständig für die Gebiete im Bereich des Tennenloher Forstes und des weiteren Rathsberger Umlandes, welches außerhalb des Erlanger Stadtgebietes liegt. Im Gespräch ging es dann auch vor allem um diese beiden Gebiete, in welchen von Amtsseite unterschiedliche Bedingungen gegeben sind.


Gebiet am Rathsberg
Das Gebiet am Rathsberg liegt zum Einen im Bereich des Erlanger Stadtgebietes, zum Anderen im Landkreis ERH. Der gesamte Bereich ist unterteilt in viele kleine Parzellen, die unterschiedlichen Besitzern gehören und zum Teil im Naturschutzgebiet liegen. Dies macht eine Lösung schwierig, da jeweils unterschiedliche Besitzverhältnisse und rechtliche Bedingungen gegeben sind.
Im Bereich des Naturschutzgebietes ist das Betreten nur auf den in offiziellen Karten eingezeichneten Wegen und nur zu Fuß erlaubt, Befahren hingegen nicht. Da diese Regelung von der Regierung Mittelfrankens erlassen wurde, gibt es für das Landratsamt keinen Handlungsspielraum. Das heißt mögliche Trails könnten bestenfalls an der Grenze des Naturschutzgebietes entlang führen, dies müsste mit den einzelnen Grundbesitzern abgestimmt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Trails teilweise parallel zu den geschotterten Straßen verlaufen zu lassen, sofern die jeweiligen Eigentümer einverstanden sind. Hier muss für jeden einzelnen Bereich eine individuelle Lösung gesucht werden, um am Ende ein durchgängiges Streckennetz anbieten zu können. Allerdings sieht das LRA die Initiative nicht bei sich. Es ist mühsam, aber hier werden wir für Euch weiterarbeiten!


Gebiet Tennenlohe
Anders stellt sich die Situation im Tennenloher Gebiet dar. Hier gehört der größte Teil des von Bikern genutzten Gebietes den Bayerischen Staatsforsten. Da das gesamte Gebiet potentiell mit Munitionsresten belastet ist und die Förster haften persönlich für nicht waldtypische Gefahren - also z.B. Gefahren durch Munition. Allerdings wurde die Sperrverordnung vom Landkreis ERH erlassen und kann von diesem auch wieder geändert werden. Die Bayerischen Staatsforsten sind berechtigt Wege freizugeben, die dann auch in den Karten verzeichnet werden können. Diesen Ansatzpunkt versuchen wir zu nutzen und suchen das Gespräch mit den zuständigen Förstern. Eine weitere Möglichkeit wäre die Verlagerung des Bikerevieres südlich Richtung Kalchreuth, wo die Wegenutzung außerhalb des Sperrgebietes erlaubt ist.


Leider war nicht mehr Zeit, um mit Herrn Tritthart detaillierter über das Naherholungskonzept des Landkreises ERH und konkrete Schritte zur Umsetzung zu diskutieren. Wir werden uns aber weiterhin bei den (vielen) zuständigen Stellen für legale Lösungen einsetzen.

Samstag, 26. Juli 2014

Mountainbiken im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Tennenlohe

Das beliebteste MTB-Revier zwischen Nürnberg und Erlangen ist der Sebalder Reichswald. Der Bereich nördlich der Autobahn A3 liegt in Landkreis Erlangen-Höchstadt war in den vergangenen 140 Jahren zum größten Teil militärisch genutzt. 79% der regionalen Mountainbiker fahren in diesem Gebiet. Obwohl es jahrzehntelang keine Probleme oder nennenswerte Konflikte gab, gibt es seit 2011 in dem Bereich Polizeikontrollen und Eskalationen. Deshalb hier einige Hintergründe zum Thema:

Kleine Historie des ehemaligen Schiessplatzes Tennenlohe

Bild 1: Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Tennenloher mit Naturschutzgebiet (grüne Umrandung) und Geschossbereichen der Schiessbahnen (schwarze Umrandungen)
2014 Polizeikontrollen im gesamten Gebiet
Das gesamte Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes Tennenlohe war und ist ist im Prinzip für die Öffentlichkeit betretbar. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen hat das zuständige Landratsamt 1994 die 1. Sperrverordnung erlassen, die das Betreten wegen der Munitionsbelastung auf die befestigten Wege einschränkt. An größeren Wegen wurden entsprechende Schilder aufgestellt. Wegen der gleichzeitig erlassenen Naturschutzverordnung für den Kernbereich um die ehemalige Range 6 wurden Schilder aufgestellt, die das Naturschutzgebiet ausweisen. Im Naturschutzgebiet ist Befahren nicht erlaubt, Betreten nur auf den in amtlichen Karten eingezeichneten Wegen. Faktisch wurde das Betreten und Befahren aber geduldet.

Viele Leute sind im Wald unterwegs

Trotz der Verordnungen hat die Gemeinde Kalchreuth nämlich im Bereich der 1. Sperrverordnung Nordic-Walking -Strecken ausgewiesen, die z.T. über Wege führen, die gemäß der Sperrverodnung nicht mehr betreten werden dürften. Gleiches gilt für Wanderwege des Fränkische-Alb-Vereins. Der Verein Sebalder Reichswald e.V. hat an Naturdenkmälern abseits der Schotterwege Tafeln und z.T. Bänke aufgestellt, die zum Ausruhen einladen und bis heute gepflegt werden. Selbst das Forstamt Erlangen hat 2004 die Broschüre„Gedenksteine, Quellen und andere Besonderheiten im SebalderReichswald“ herausgegeben, die z.T. zum Besuch von Bereichen des Forstes einlädt, deren Betreten nach der 1. Sperrverordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen. Der Autor dieser Zeilen war im Bereich der Kalchreuther Winterleite und des Naturschutzgebietes um das heutige Pferdegehege seit 1989 problemlos mit dem Mountainbike unterwegs.

Erste Probleme für Mountainbiker

Für Mountainbiker gab es 2010 erste Probleme nach der Erweiterung des Pferdeheges nach Südwesten. Der beliebte Trail am Kugelfangwall war damit durchschnitten. Das Landratsamt ließ Verbotsschilder für Radfahrer um das Pferdegehege aufstellen, die Fußgängern einen Vorwand zur Maßregelung von Mountainbikern gaben. Wo jahrzehntelang genügend Platz für alle war, gab es jetzt Konflikte. Um das Gehege herum entstanden neue Trails als Ausweichstrecken. Auch an der Kalchreuther Winterleite enstanden neue Trails, die bis heute immer mehr Mountainbiker anziehen. Dank Internet, GPS und Apps kann heute jeder die Trails sehr einfach finden und weiterverbreiten. Selbst neue Trails sind schnell online und führen zu noch mehr MTB-Verkehr. Die an einigen Stellen geschaufelten Kicker und Anlieger fielen irgendwann auch dem tolerantesten Forstmitarbeiter ins Auge.
Zum 1.4.2014 hat das Landratsamt Erlangen-Höchstadt nach 20 Jahren eine neue Sperrverordnung für den ehemaligen Truppenübungsplatz erlassen. Die Verordnung unterscheidet sich inhaltlich nicht wesentlich von der alten Verordnung von 1994. Sie konkretisiert aber die Sperrung durch eine Karte und die verschärfte Androhung von bis zu 1000 Euro Bussgeld.

Kontrollen

Bild 2: Karte der Sperrverordnung vom 1.4.2014 mit Festlegung der betretbaren Wege
Seit Anfang Juli kontrollieren Polizisten in Uniform und Zivil (z.T. auf Mountainbikes) gemeinsam mit Forstleuten im Bereich der Sperrverordnung. Wer abseits der erlaubten Wege erwischt wird, muß mit einer schriftlichen Verwarnung rechnen.

Das tut die IG MTB Erlangen

Die IG MTB Erlangen steht mittlweile mit dem Landkreis ERH im Gepräch. Im Landratsamt und anderen Behörden gibt es viele zuständige Ansprechpartner, die für unterschiedliche Aspekte in dem Gebiet verantwortlich sind und nicht immer abgestimmt vorgehen. Deshalb ist eine Lösungsfindung ein zähes Geschäft. Wir bleiben dran und werden Euch auf dem Laufenden halten, wie es weitergeht.

Donnerstag, 17. Juli 2014

DIMB IG Gründung

Die Interessenvertretung der Mountainbiker in Erlangen hat nun endlich ein Gesicht. Vergangene Woche wurde eine DIMB (Deutsche Initiative Mountain Bike) IG Erlangen gegründet. Der Vorstand und die entsprechenden Stellvertreter werden in Zukunft im Dialog mit den Stellen bei Stadt, Landkreis, Ämtern und auch im Privaten daran arbeiten zu einer tragfähigen Lösung für das Mountainbiken in und um Erlangen zu gelangen.
Aktuell werden Themen in drei AG´s bearbeitet. Eine AG Tennenloher Forst, eine AG Rathsberg und eine AG Öffentlichkeitsarbeit.













Peter Randelzhofer, Erasmus Kresin, Yvonne Eder, André Joffroy (Vorsitzender), Martin Staubach

Entwicklungen
Am Erlanger Ratshberg stehen wir in konstruktivem Austausch mit der Stadt und freuen uns in Kürze eine gemeinsam erarbeitete Lösung präsentieren zu können.
Im Tennenloher Forst ist die Situation äußerst schwierig. Kontrollen häufen sich, laut Zeugenaussagen einseitig gegen Mountainbiker gerichtet. Beim Landratsamt herrscht aktuell, trotz zahlreicher Beschwerdebriefe, noch kein Problembewusstsein für die Situation vor. Gesprächsangebote von Seiten der DIMB IG werden zur Zeit noch nicht wahrgenommen.
Klar ist, dass wir weiterhin energisch an einer Lösung für die beiden Gebiete arbeiten werden. Klar ist aber auch, dass eine Lösung, gerade im Tennenloher Forst keine zeitnahe Geschichte wird, sondern sicherlich einige Zeit bis dahin vergehen wird.



Was könnt ihr machen?

Lasst euch die Freude an diesem großartigen Sport nicht nehmen. Wählt eure Tourenziele mit Bedacht. Fahrt defensiv, seht Spaziergänger und Wanderer als Verbündete an, auch sie sind mancherorts von Verboten betroffen und darüber verärgert. Wenn euch etwas auffällt, schreibt uns. Wenn euch etwas stört, beschwert euch bei der zuständigen Stelle (wir sind euch behilflich, diese im Einzelfall zu benennen).

Schreibe gerne auch deine Unzufriedenheit weiter an die zuständigen Stellen, vor allem beim Landratsamt.

Und vor allem: Wenn du dich einbringen möchtest schreib uns doch einfach eine Mail.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Umfrageergebnisse & Update Juni

Was sind die Ergebnisse der Umfrage?

> Wir sind viele!
Die IG MTB Erlangen streute diese Umfrage in einschlägigen Internetforen und per Email, um mehr über die Mountainbiker der Region zu erfahren. Obwohl die Umfrage nicht weiter beworben wurde, waren nach 72 Stunden bereits 1000 Teilnehmer registriert. Zur Auswertung kamen 1285 Rückläufer. Es ist offensichtlich, dass die tatsächliche Zahl der Aktiven deutlich höher liegt.

> Wir sind keine Randgruppe!
Die lokal aktiven Mountainbiker gehören zur Mitte der Gesellschaft, sie ziehen sich durch alle Altersgruppen. Die Mehrheit lebt und arbeitet in Erlangen.

> Wir sehen Mountainbiken als wertvollen Freizeitausgleich!
Die überwiegende Mehrheit sieht in diesem Sport Naturgenuss, Ausgleich vom Alltagsstress und Gesunderhaltung.

> Wir wünschen uns ein attraktives Wegenetz!
Aus euren Angaben lässt sich abschätzen, dass der Erlanger Durchschnittsbiker pro Woche an 2 Tagen im Sattel sitzt. Er legt dabei in 4 Stunden etwa 62 km zurück. Nahezu alle Biker unternehmen ausgedehnte Touren und bevorzugen dabei einen hohen Anteil an Singletrails. Fast ein Drittel interessiert sich auch für anspruchsvolle, angelegte Strecken mit Sprüngen und Steilkurven. So gut wie alle Erlanger Mountainbiker wollen ihre Ausfahrten von der Haustür weg beginnen.
Die detaillierten Ergebnisse könnt ihr im PDF einsehen.

Wofür diese Umfrage?
Als aktive Biker habt ihr es sicher bemerkt: unser Sport findet in der Lokalpresse keine sehr schmeichelhafte Berichterstattung, immer mehr Trails werden blockiert, immer öfter werden Mountainbiker auf ihren gewohnten Touren mit Verboten konfrontiert und verwarnt. Für uns sind die Ergebnisse eine wichtige Argumentationshilfe, denn sie klären über die Mountainbiker und deren Bedürfnisse auf.

Die Ergebnisse der Umfrage findest du hier.

Wo liegt das Problem?
Die Situation ist komplex. Es ist sinnvoll, das stadtnahe Tourengebiet grob in drei Bereiche aufzuteilen:

> Rathsberg östlich der Rathsberger Straße bzw. ER7/ERH7
Dieser Teil des Rathsberges wird von 60 % aller Umfrageteilnehmern befahren. Er liegt zu einem großen Teil auf dem Gebiet der Stadt Erlangen. Mit dem Umweltamt gab es bereits gute Gespräche, von dort gibt es keine großen Bedenken gegen das Mountainbiken. Zusammen mit dem Umweltamt werden wir Schilder aufstellen, die für ein faires Miteinander aller Naturnutzer werben. Anderen Ämtern liegt ein Konzept mit Lösungsvorschlägen vor.

> Rathsberg westlich der Rathsberger Straße bzw. ER7/ERH7
Hier waren 54 % aller Umfrageteilnehmer unterwegs. Dieser Teil des Mailwaldes liegt auf dem Gebiet des Landkreises Erlangen-Höchstadt und ist in Privatbesitz. Die Waldbesitzer wollen Mountainbiker auf den Trails und Abfahrten abseits der breiten Forstwege nicht mehr dulden. Sie stören sich an immer mehr neuen Strecken und fürchten trotz gegensätzlicher Grundsatzurteile Haftung bei Unfällen.
Ein Teil des Bereiches nördlich des Ortes Rathsberg ist Naturschutzgebiet und mit einem Fahrverbot mit Fahrzeugen aller Art belegt. Diese Einschränkung war den meisten von uns bisher nicht bewusst, es gab keine entsprechende Ausschilderung, auf dem überaus beliebten Trail vom Schloss nach Atzelsberg fühlten wir uns mehr als geduldet. Seit einigen Wochen ist dieser Weg auf groteske Art und Weise blockiert, selbst das zulässige Begehen fällt mitunter schwer.

> Tennenloher Forst
Der Wald von der Kurt-Schuhmacher-Straße bis hoch nach Kalchreuth war bei fast 80 % aller Teilnehmer ein beliebtes Tourenrevier. Dieses Gebiet liegt auf dem Landkreis Erlangen-Höchstadt und ist nahe Tennenlohe Naturschutzgebiet. Die meisten wussten wahrscheinlich von der Vergangenheit als Truppenübungsplatz und deuteten das eingeschränkte Betretungsrecht als versicherungsrechtliche Vorsorgemaßnahme. Auch hier fühlten wir uns auf vielen Trails geduldet. Seit April 2014 ist eine verschärfte und konkretisierte Verordnung in Kraft. Sie verbietet allen Besuchern, naturbelassene Wege und Wurzelwerk unter den Füßen bzw. Reifen zu spüren. Grundsätzlich ist der Aufenthalt nur mehr auf den breiten, geschotterten Straßen erlaubt. Diese Regelung gilt auch außerhalb des Naturschutzgebietes bis hoch an den Waldrand nahe Kalchreuth. Eine Ausnahme für Fußgänger bildet der Pfad um das Wildpferdegehege (weitere, teils absurde Ausnahmen sind natürlich möglich).
In letzter Zeit wurden auch Fußgänger (vor allem Hundehalter) belehrt und ermahnt, trotzdem gibt es Hinweise, dass ganz gezielt Mountainbiker verwarnt werden.

Ihr seht, in jeder Region herrschen andere Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten vor. Bitte habt Verständnis und erwartet nicht, dass in allen stadtnahen Regionen in kürzester Zeit Lösungen erarbeitet werden können.  

Wer ist die IG MTB Erlangen?
Wir sind leidenschaftliche Mountainbiker und Mountainbikerinnen, die in der Region tief verwurzelt sind. Die IG MTB Erlangen war bisher eine informelle Gruppe. Wir arbeiten zur Zeit an einer Organisationsform, in der uns die Behörden als zuverlässiger Ansprechpartner wahrnehmen, wir Projekte und Finanzen stemmen können und alle Mitstreiter rechtlich abgesichert sind. Wir halten euch darüber auf dem Laufenden. Zusätzlich arbeiten wir eng mit anderen Vereinen und Verbänden zusammen.
Das Leitbild der IG MTB Erlangen orientiert sich am Ideal des umwelt- und sozialverträglichen Mountainbikens und stellt den Gedanken des respektvollen Miteinanders in den Mittelpunkt, wobei ausdrücklich alle Ausprägungen des Mountainbikesports einbezogen sind.

Was wollen wir?
Wir streben an:
> Ein attraktives Wegenetz
Wir wollen, dass sich Mountainbiker, Wanderer und andere Naturnutzer auf naturbelassenen Wegen und Pfaden gleichberechtigt und respektvoll begegnen können und dürfen. Nicht nachvollziehbare Einschränkungen für Mountainbiker gegenüber anderen Naturnutzern darf es nicht geben.
> Spezielle Strecken
Wir möchten, dass auf den Wunsch nach gebauten Strecken und Wegabschnitten, die in ihrer Beschaffenheit den speziellen Anforderungen des modernen Mountainbikesports entsprechen, reagiert wird.

Was machen wir?
Wir versuchen, mit Behörden und anderen relevanten Stellen ins Gespräch zu kommen, um konstruktiv Lösungen zu erarbeiten, die auf allen Seiten Akzeptanz finden können. Wir vertreten unsere Interessen mit Nachdruck, aber ohne blinden Eifer.

Was könnt ihr machen?
Lasst euch die Freude an diesem großartigen Sport nicht nehmen. Wählt eure Tourenziele mit Bedacht. Fahrt defensiv, seht Spaziergänger und Wanderer als Verbündete an, auch sie sind mancherorts von Verboten betroffen und darüber verärgert. Wenn euch etwas auffällt, schreibt uns. Wenn euch etwas stört, beschwert euch bei der zuständigen Stelle (wir sind euch behilflich, diese im Einzelfall zu benennen).

In Kürze werden wir zur Gründung einer DIMB IG einladen und freuen uns über Interessierte.

Bei Feedback gib gerne Bescheid,

Viele Grüße

IG MTB Erlangen