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Freitag, 12. September 2014

Schildereinweihung im Erlanger Meilwald

Als ersten Schritt zu einem guten Miteinander im Erlanger Meilwald haben verschiedene Erlanger Interessengruppen gemeinsam mit der Stadt Erlangen ein Schild entworfen, das bei allen Waldnutzern für gegenseitige Rücksichtnahme wirbt. Die Schilder folgen dem Prinzip "Open Trails". Alle dürfen die Wege nutzen - auch Moubtainbiker. Es klappt dann, wenn alle mit Respekt und Rücksicht miteinander umgehen.


"Zur Einweihung der Schilder im Meilwald lädt Frau Bürgermeisterin Lender-Cassens am Donnerstag den 18. September 2014 um 11 Uhr ein. Ort des geschehens ist die "Handtuchwiese" (Eingang Spardorferstraße). Natürlich kommen Presse und Vertreter der Sponsoren, und besonders die Biker sind herzlich willkommen!"

Donnerstag, 8. Mai 2014

Über die IG MTB Erlangen


Die IG MTB Erlangen ist ein informeller Zusammenschluss Erlanger Bürger und Mountainbiker als Vertretung der Interessen Erlanger Mountainbiker gegenüber Ämtern, Behörden und privaten Ansprechpartnern. Sie möchte über das Mountainbiken als aktive Walderholung und Breitensportart aufklären. Ziel ist eine weitestgehend konfliktfreie Naturerholung in den Wäldern in und um Erlangen sicherzustellen, ebenso wie die Mitarbeit an einer tragfähigen und attraktiven Lösung für alle Nutzergruppen. Die Rechte der Mountainbiker, das vorhandene Wegenetz zu nutzen, wird die IG nachhaltig vertreten und einfordern. Die IG steht dabei für die natur- und sozialverträgliche Ausübung des Mountainbikens als aktive Erholung. Ihre Mitglieder halten sich an die DIMB Trail Rules.

Bitte halte auch du dich an diesen Kodex:

  1. Bewege dich nur auf Wegen.
Fahre nie querfeldein, du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise in der du fährst bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Auf Privatgrund bist du oft nur geduldet!
  1. Hinterlasse keine Spuren
Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.
  1. Behalte stets die Kontrolle.
Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder anderer Biker auftauchen. Du musst in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.
  1. Respektiere andere Naturnutzer
Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können. Fahre, wenn möglich, nur in kleinen Gruppen!
  1. Nimm Rücksicht auf Tiere
Weidetiere und alle anderen Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Schließe Weidezäune, nachdem du sie passiert hast. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.
  1. Plane im Voraus
Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du fahren willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: Denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Trage eine Sicherheitsausrüstung! Ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung.

Du möchtest Dich in der IG MTB Erlangen einbringen, über den aktuellen Stand per Newsletter informiert werden oder hast einfach Fragen/Feedback, dann schreib uns doch einfach eine Mail an: ig.mtb.erlangen@gmail.com

Verhalten bei Konflikten
Die aktuelle Verbotsproblematik stößt bei vielen Mountainbikern, die die Wege seit langen Jahren nutzen, auf Unverständnis und Unmut. Dass die Gemüter da hochkochen, ist verständlich.
Wichtig ist es jedoch insbesondere in der derzeitigen angespannten Lage, in der wir als IG uns aktiv um eine Lösung bemühen, bei Begegnungen mit kontrollierenden Amtsträgern sowie unverständigen anderen Erholungssuchenden mit gutem Beispiel voranzugehen, gelassen und freundlich zu bleiben und die Lage nicht weiter zu eskalieren. Danke!